Plattform · Schicht 01 von 08
Aftermine Atlas
Bergwerksdaten und Projektvorauswahl
Die Schicht des Bestandsverzeichnisses: jedes stillgelegte und aufgegebene Kohlebergwerk, was es emittiert, wer verantwortlich ist und was daraus werden kann.
Aus der Feldstudie
Der Atlas-Prototyp, live: 70 Bergwerke, maßstäblich nach modellierten Emissionen gezeichnet, mit Dossiers je Bergwerk, dem Befund zum nicht belastbaren Bestandsverzeichnis und dem Zeitplan der Verordnung in den Schubladen.
Was sie abdeckt
- Bestandsverzeichnis stillgelegter und aufgegebener Kohlebergwerke
- Modellierte und gemessene Methanemissionen
- Flutungsstatus
- Eigentum und Verantwortung
- Regulatorische Fristen
- Grubenwasser- und Geothermiepotenzial
- Verfügbare Flächen und Infrastruktur
- Netz- und Wärmenetzanschluss
- Untergrundstabilität
- Ökologisches und gesellschaftliches Umfeld
- Nachvollziehbarkeit von Belegen und Quellen
Wie sie funktioniert
Atlas existiert, weil der öffentliche Datenbestand nicht belastbar ist: Bei 64 % der in der EU aufgegebenen untertägigen Kohlebergwerke ist unbekannt, ob sie geflutet oder trocken sind, und die amtlichen Bestandsverzeichnisse weichen um mehrere zehn Kilotonnen voneinander ab. Atlas stellt zusammen, was bekannt ist, kennzeichnet jede Zahl mit ihrem Evidenzstatus und ordnet Standorte danach, was ein Projekt dort plausibel erreichen könnte. Atlas ist das Vorauswahlwerkzeug, von dem alles andere abhängt – kein Standort gelangt ohne Atlas-Dossier ins Portfolio.